individuelle Lernzeiten

Der Zeitfaktor wird in vielen Lerntheorien kaum thematisiert. Oft klingt es so, als müsse bei allen gleichzeitig der Groschen fallen, wenn ein bestimmtes Lernarrangement gewählt oder eine bestimmte Unterrichtsmethode benutzt wird.

Jeder Praktiker weiß, dass dies im Alltag niemals der Fall ist. Die einen brauchen einfach länger, die anderen wissen schon nach den ersten Sätzen einer Erklärung, worauf man hinaus will. Und alleine durch Unterrichtsmethoden lässt sich daran wenig ändern. Es bleibt nichts übrig, als sich irgendwie auf die unterschiedlichen Lernzeiten einzustellen.

Dabei muss jedoch vermieden werden, dass für die Schnelleren Leerlaufzeiten entstehen oder dass die Langsameren abgehängt werden. In dieser Veranstaltung veranschaulichen wir Ihnen anhand konkreter Unterrichtsbeispiele aus mehreren Fächern, wie es vernünftig organisiert werden kann, dass jedes Kind - sei es innerhalb oder außerhalb der Unterrichtsstunden - die für seinen individuellen Lernfortschritt erforderliche Lernzeit zugemessen bekommt.

Mögliche Inhalte Ihrer Fortbildung:

  • neuropädagogische Fundierung
  • Beeinflussbarkeit des individuellen Lerntempos
  • Lernzeiten vor, während und nach einer Unterrichtsstunde
  • außerunterrichtliche Förderung (sinnvolle Voraus- und Nachhilfe)