Hate speech und Cybermobbing

Im alltäglichen schulischen Leben spielen Morddrohungen von Rechtsextremisten und ähnliche Kapitaldelikte, die in den Medien viel Aufmerksamkeit finden, kaum eine Rolle. Aber auch banaler Hass in Form bösartiger Nachrichten an Lehrer oder Mitschüler, aus Missgunst oder Frustration entstehende Verleumdung, bloßstellende Videos von Mitschülern in der Klassen-WhatsApp-Gruppe und Ähnliches können das Schulklima vergiften und die Schule zu einem als unsicher empfundenen Ort machen. Lässt man zu, dass sich im Netz eine parallele Schulgesellschaft entwickelt, in der sich die Schülerinnen und Schüler ungehemmt angiften, bedrohen, verleumden oder diskriminieren, wird man die Folgen auch in der realen Unterrichtsgegenwart schnell zu spüren bekommen.

In dieser Veranstaltung werden gleichermaßen die Präventions- und die Interventionsmöglichkeiten thematisiert. Von der Gestaltung des Unterrichtes über die gezielte Schülerberatung, die schulöffentliche Aufklärung und die Schulung von jungen Cyberscouts und Streitschlichtern bis hin zur konsequenten Anwendung der rechtlich zulässigen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen gibt es eine Fülle an wirksamen Handlungsmöglichkeiten.

Mögliche Inhalte Ihrer Fortbildung:

  • typische Vorfälle in Ihrer Schule
  • positive und negative Erfahrungen mit Prävention und Sanktion
  • Katalog der Handlungsmöglichkeiten
  • externe Hilfsinstanzen
  • Vorgehen in Härtefällen
  • schuleigener Handlungsleitfaden