Mit Krieg und Covid aufwachsen

Die Pandemie und der Ukraine-Krieg können auch Kindern und Jugendlichen leicht aufs Gemüt schlagen. Selbst wenn man persönlich kein erhöhtes Risiko hat, kann man große Befürchtungen hinsichtlich der Zukunft entwickeln: Wird es irgendwann neue Schulschließungen geben? Können meine in den letzten Monaten womöglich entstandenen Lerndefizite ausgeglichen werden? Sind befreundete MitschülerInnen endgültig abgehängt worden? Werde ich meine frühere Unbefangenheit in der Klasse jemals zurückerlangen? Wird es vielleicht sogar einen Atomkrieg geben?

Um die Schülerinnen und Schüler nicht in eine emotionale Abwärtsspirale geraten zu lassen, sollte man ihre geheimen Befürchtungen sowohl im Unterricht als auch in Pausenzeiten aufgreifen und durch gezielte Fördermaßnahmen zu zerstreuen versuchen. Optimismus basiert auf Vertrauen in das eigene Können: „Ich denk‘, ich kann´s.“ Wer realistische Etappenziele vor Augen stehen hat, macht sich mit neuer Zuversicht an die Arbeit, stellt sich eher neuen Herausforderungen und ist ausdauernder als weniger optimistische Menschen.

Es kommt darauf an, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten erlebbar zu machen und den verängstigten und/oder deprimierten SchülerInnen zu vermitteln, wie sie neuen Optimismus erlangen können.

  • Thematisierung der Krisen im Unterricht
  • gezielt Erfolgserlebnisse vermitteln
  • Pausenzeiten, Exkursionen
  • Erlebnis- und Theaterpädagogik
  • sportliche, festliche und künstlerische Gemeinschaftsaktivitäten