Selbstführungsstrategien

Die Lehrkräfte eines Kollegiums sollen zwar keine reinen Einzelkämpfer sein. Aber in der alltäglichen Arbeitspraxis kommt es doch wesentlich auf die Fähigkeit und Bereitschaft an, sich selbst zu motivieren, zu organisieren und auch zu disziplinieren.

Wie kann ich meine Arbeitsplanung verbessern? Wie kann ich mich dazu bringen, den inneren Schweinehund zu überwinden und diese Planung auch zu realisieren? Wie verhindere ich, dass bestimmte Termine 'durch den Kalender wandern' und oft erst erledigt werden, wenn ich damit keine ausreichende Wirkung mehr erziele oder keine Anerkennung mehr finde? Wie kann ich mich dazu überlisten, erst die Pflicht und dann die Kür zu absolvieren?

Mag es dabei auch zu einem gewissen Grad auf persönliche Talente und Neigungen ankommen, so ist und bleibt doch der wichtigste Faktor die bewusste, neurowissen-schaftlich fundierte Steuerung von Selbstlenkungsprozessen. Die Verarbeitungsprozeduren und Selbstbelohnungsroutinen des menschlichen Gehirns können bewusst genutzt werden, um die eigene Arbeit müheloser und erfolgreicher zu bewältigen. Nicht nur unter Corona-Bedingungen, sondern generell in stressigen Arbeitsphasen sorgt es für mehr Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit, wenn Sie sich nicht einfach der alltäglichen Tretmühle überlassen, sondern eine aktive bewusste Selbstführung praktizieren.

Das Seminar zeigt Ihnen einige der wichtigsten Strategien, die hierbei genutzt werden können. Es kann für das ganze Kollegium oder gezielt für die Schulleitung durchgeführt werden, wobei im letzteren Fall auch der Unterschied zwischen Fremd- und Selbstführung thematisiert wird.

  • persönliche Talente und Dispositionen
  • relevante Funktionsmechanismen des menschlichen Gehirns
  • Selbsteinschätzung, Selbstüberlistung, Selbstführung
  • Möglichkeiten und Grenzen der Selbststeuerung