Kindliche Aggressionen

Aggressionen sind normal, aber viele von uns haben den Umgang damit verlernt. Eher fressen wir alles in uns hinein, als dass wir unsere eigene Aggressivität - in sozialverträglicher Form - zum Ausdruck bringen.

Affektkontrolle und -dämpfung gehört deshalb zu den wichtigsten Erziehungszielen, auf deren Erreichung höchster Wert gelegt wird. Doch was, wenn hierbei etwas schief läuft, wenn ein Kind immer wieder tobt, schreit, schlägt, tritt, spuckt und schimpft?

Was ist dann eine angemessene Reaktion? Ab welchem Grad oder welcher Häufigkeit müssen wir ein solches aggressives Verhalten direkt unterbinden? Welche sind die häufigsten Ursachen und die wirkungsvollsten Gegenmaßnahmen? Wie können wir es lernen, kindlicher Aggression standzuhalten und nicht selbst zu kapitulieren, nur um schnell wieder unsere Ruhe zu bekommen? Wie können wir verhindern, dass ein Kind es lernt, Aggressivität als Druckmittel einzusetzen?

In der Pandemie haben diese Fragen leider sehr an Aktualität gewonnen, weil die damit verbundenen Entbehrungen und Frustrationen sowohl unseren eigenen Aggressionspegel als auch den unserer Kinder tendenziell nach oben treiben. In dieser Veranstaltung lernen Sie unterrichtliche und außerunterrichtliche Maßnahmen kennen, die eine sozialverträgliche Kanalisierung nicht-pathologischer Aggressionen ermöglichen.

  • Ursachen und Erscheinungsformen kindlicher Aggressivität
  • Analyse des eigenen Umgangs mit Aggressionen
  • Bewegungsspiele im Unterricht und in Pausenzeiten
  • Erlebnis- und Theaterpädagogik
  • (schul-) psychologische Interventionen