Lernrückständen begegnen

Durch die Pandemie sind bei etlichen Schülerinnen und Schülern gewaltige Lernrückstände aufgetreten. Drei Aspekte stehen bei ihrer Bekämpfung im Vordergrund:

- Leistungsrückstände
Individuelle Förderung und Binnendifferenzierung können im alltäglichen Unterricht aller Fächer gezielt verstärkt werden, um die teilweise extreme Leistungsheterogenität zu verringern. Tutorensysteme können die unterrichtlichen Maßnahmen ergänzen. Eine gezieltere Kooperation mit der - in der Pandemie staatlich mitfinanzierten - schulexternen Nachhilfe kann ein Übriges tun, um die entstandenen Lerndefizite zu beheben.

- Rückstände im Sozialverhalten
Andauernde Kontaktarmut kann die Beziehungsfähigkeit beeinträchtigen oder sogar Sozialangst hervorrufen und die Leistungsfähigkeit reduzieren. Dagegen helfen die verschiedenen Spielarten des Kooperativen Lernens (im Präsenz- wie auch im Distanzunterricht) sowie ein systematisches Teambuilding, das sowohl in Unterrichts- als auch in Pausenzeiten praktiziert werden kann.

- Entwicklungspsychologische Rückstände
Anregungsarmut in der Familie und ein suchtähnliches Mediennutzungsverhalten können zu genereller Antriebs- und Interesselosigkeit führen. Praxiserprobte Methoden der Erlebnis- und Theaterpädagogik, individuelle Beratungsgespräche, Mentorensysteme sowie ggf. (schul-) psychologische Interventionen ermöglichen es uns, auch diese tiefer sitzenden Störungen zu erkennen und zu behandeln.

  • Individuelle Förderung, Binnendifferenzierung
  • Kooperatives Lernen, Motivationsförderung
  • Tutoren, Mentoren, Nachhilfe